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Bartagamen sind bodenbewohnende Echsen, die eine Laufgeschwindigkeit von bis zu 45 Km/h erreichen. Daher benötigen sie eine recht große Bodenfläche um sich "austoben" zu können.

Da die Bartagamen zusätzlich gern klettern, sollte das Terrarium auch nicht zu niedrig gewählt werden.

Nach einem in Deutschland gültigen „staatlichen Gutachten über die Haltung von Terrarientieren“ werden die dort empfohlenen Mindestmaße für eine Bartagame oder ein Pärchen wie folgt berechnet:

 

  • Die Breite sollte das Fünffache der Kopf-Rumpf-Länge (KRL) des größten Tieres entsprechen.

  • Die Tiefe sollte dem Vierfachen der KRL,

  • und die Höhe dem Dreifachen entsprechen.

  • Die KRL entspricht der Länge von der Kopfspitze bis zur Kloake.

 

Bei Bartagamen muss man von einer durchschnittlichen KRL von 25cm ausgehen. Daher ist das Mindestmaß für ein Bartagamenterrarium, in dem ein Tier oder ein Pärchen Platz finden soll 125cm x 100cm x 75 cm (BxTxH).

Die Grundfläche, die eingehalten werden sollte, beträgt also 1,25 m².

Da sich diese fast quadratische Form jedoch schlecht in Wohnungen integrieren lässt, kann man die Maße der Breite und der Tiefe etwas variieren. Die Grundfläche sollte allerdings annähernd gleich bleiben.

Die meisten erfahrenen Bartagamenhalter empfehlen eine Mindestgröße von 150cm x 80cm x 80cm (BxTxH). Weniger als 80cm Tiefe sollte ein Bartagamenterrarium nicht haben. Für jedes weitere Tier sollte das Terrarium in der Grundfläche um 15% größer werden.

In Österreich ist die Grundfläche für ein Bartagamenpärchen auf 1m² zwingend gesetzlich festgelegt. Bei Nichtbeachtung droht Strafe und ein Einzug der Tiere seitens der Behörden.

Man kann sowohl Glasterrarien, als auch selbstgebaute Holzterrarien verwenden, wobei letztere den Vorteil der besseren Isolierung und des günstigeren Preises haben. Auch die Installation der Beleuchtung ist in Holzterrarien um einiges einfacher zu realisieren, als in Glasterrarien.

 

     

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Stand: 16.01.07