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Die Grundbeleuchtung ist der Teil der Beleuchtung, der das Tageslicht in Farbe und Intensität im Terrarium simulieren soll.

Für die Haltung von Bartagamen eignen sich nur zwei bezahlbare Arten von Lampen, die jedoch nur in Kombination ein optimales Ergebnis liefern:

 

  • HQI - Strahler und

  • Leuchtstoffröhren

 

HQI-Strahler

HQI-Strahler, siehe mein Terrarium, ähneln von der Bauform ungefähr einem Halogenstrahler, sind jedoch von der Technik völlig unterschiedlich. Die HQI-Strahler haben mit dem richtigen Leuchtmittel, also der darin befindlichen "Glühbirne", ungefähr die Farbe (Farbtemperatur) des Tageslichtes und geben zudem viel Licht ab.

Ein kompletter HQI-Strahler besteht aus dem Strahler selbst, einem Sicherheitsglas, dem Leuchtmittel und einem passenden Vorschaltgerät.

Es gibt zwei geeignete Varianten von HQI-Strahlern:

 

  • Einbaustrahler, die in die Terrariendecke eingelassen werden und

  • Hängestrahler, die an der Terrariendecke angebracht werden.

 

Beide sind gleichermaßen für die Ausleuchtung von Terrarien geeignet, wir bevorzugen jedoch die Einbaustrahler.

Einbaustrahler müssen meist mit einem externen Vorschaltgerät betrieben werden, die Hängestrahler haben schon eines im Gehäuse integriert.

HQI-Strahler sind in verschiedenen Leistungen (Watt) verfügbar. Für ein herkömmliches Bartagamenterrarium eignen sich die 70W Varianten am besten, da die Flächenausleuchtung von mehreren 70W Versionen besser ist, als die von einer mit 150W. Bei größeren und höheren Terrarien, als es die Mindestmaße vorsehen, eignen sich aber auch HQI-Strahler mit 150W sehr gut.

Folgende Leuchtmittel, die in HQI-Strahlern betrieben werden können, sind für die Terraristik geeignet:

 

  • HQI-Brenner, Osram, mit den Farbtemperaturen NDL oder D

  • HCI-Brenner, Osram, mit der Farbtemperatur NDL

  • CDM-TD-Brenner, Philips, mit der Farbtemperatur 942

 

HCI und CDM-TD sind eine Weiterentwicklung der HQI-Brenner. Sie leuchten etwas heller, halten länger und zeichnen sich durch eine noch bessere Farbwiedergabe aus. Daher würden wirh diese favorisieren. Die Entscheidung zwischen HCI und CDM-TD kann vom Preis abhängig gemacht werden, da sie gleichwertig sind. Diese Brenner kann man im HQI-Strahler ohne Bedenken verwenden und sie ganz einfach gegen HQI-Brenner austauschen, ohne am Strahler oder dessen Vorschaltgerät etwas zu verändern.

Die Beschaffung von HQI Strahlern und deren Brennern ist meist über Ebay am günstigsten, hier kann man diese komplett für ca. 50 € pro 70W-Strahler erwerben.

In einem Terrarium mit den Mindestmaßen von 150x80x80 (BxTxH) empfehlen wir zwei 70W HQI-Strahler.

 

Leuchtstoffröhren

Da HQI-Strahler das Licht nur von einer relativ kleinen Fläche abstrahlen, entstehen im Terrarium noch ein paar Schatten, die man zum Großteil aufhellen sollte.

Hierzu eignen sich am besten handelsübliche (nicht Reptiglo, Reptisun, o.ä.) Leuchtstoffröhren in den Formaten T5 oder T8 von z.B. Osram oder Philips.

Aufgrund der kompakteren (kürzeren) Abmessungen der T5 gegenüber den T8 Röhren eignen sich die T5 Ausführungen etwas besser, da man somit mehr Licht ins Terrarium bekommt.

Bei der Lichtfarbe eignen sich wiederum die Daylight-Ausführungen, also 860, 865 oder 960, 965. Am meisten Licht geben die "High Output" also HO-Ausführungen ab, sodass diese Verwendung finden sollten.

Um Leuchtstoffröhren betreiben zu können, benötigt man die Kabel, Lampenfassungen und ebenfalls ein Vorschaltgerät. Ein Reflektor, der das Licht verdoppeln kann, sollte ebenfalls nicht fehlen.

Auch so genannte Leuchtbalken, die Fassungen, Kabel und das Vorschaltgerät schon integriert haben, eignen sich sehr gut für Terrarien. 

Für das o.g. Terrarium in der Mindestgröße würde ich 2 T5 Leuchtstoffröhren mit jeweils 54 W empfehlen.

Auf meiner Linkseite findet ihr Links zu Onlineshops, bei denen man die Leuchtstoffröhren und das passende Zubehör günstig bekommt. 

 

 

Je größer das Terrarium wird, desto mehr Grundbeleuchtung sollte Verwendung finden.

 

     

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Stand: 17.03.06